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FUSSGÄNGERBRÜCKE SCHLEUSENGRABEN

2. Platz beim Planungswettbewerb

Beim Planungswettbewerb für eine Fußgängerbrücke über den Schleusengraben im Bezirk Hamburg-Bergedorf hat der Vorschlag des Ingenieurbüro Grassl den 2. Platz belegt.

Bei dem eingereichten Entwurf handelt es sich um eine Bogenbrücke. Die Fahrbahn der filigranen Brücke überquert den Schleusengraben in einer in der Ansicht sanft geschwungenen Linienführung. Passend zu der Bogenform weist der Querschnitt eine attraktive abgerundete Form auf, die sich zu den Rändern hin verjüngt. Dies bewirkt ein sehr schlankes Erscheinungsbild der Brücke.

Der Querschnitt wurde aus Betonfertigteilsegmenten vorgesehen. Hierdurch ergeben sich glatte Sichtflächen, die die Eleganz des Tragwerks hervorheben. Die Fertigung erfolgt im Werk, sodass eine hohe Ausführungsqualität erzielt werden kann, bei der Form, Oberfläche und Farbe nahezu keine Grenzen gesetzt sind.

So kann der Querschnitt in einem hellen Betonton ausgeführt werden. Passend dazu erhalten die stählernen Bögen einen grauen, fast weißen Anstrich. Die helle Farbgebung unterstreicht die Schlankheit der Brücke. Passend dazu wird ein Geländer mit Edelstahlpfosten mit horizontalen Edelstahlseilen und Holzhandläufen als Akzent gewählt. Der Belag bestehend aus einem hell gefärbten Asphalt (z.B. Creaphalt) fügt sich ebenfalls in das Farbschema ein.

Die Jury lobte die klare und dennoch differenzierte Gliederung der verschiedenen Gestaltungselemente. Die Konstruktion der Brücke wurde als interessant und zielführend angesehen; sie wirke leicht und scheint im Unterhaltungsaufwand angemessen zu sein.

 

Visualisierung © Ingenieurbüro Grassl

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