GRASSL mit Wiederaufbau der Carolabrücke in Dresden beauftragt
Ein neuer Auftrag, Geschichte weiterzubauen
Dresden zählt zu den schönsten und historisch bedeutendsten Städten Europas und spiegelt europäische Vergangenheit und Gegenwart wider. Die Elbe, die Altstadt, die steinernen Brücken und die charakteristischen Sichtachsen prägen ein Stadtbild von weltweiter Strahlkraft. Umso größer ist die Verantwortung, die Planung des Wiederaufbaus der Carolabrücke zu übernehmen, die nach dem Teileinsturz am 11. September 2024 infolge des Versagens von Spanngliedern über einem Strompfeiler zurückgebaut werden musste. Bei der Umsetzung ist Schnelligkeit gefragt, um die Infrastruktur schnell wieder zu erneuern. GRASSL wurde im Zuge einer Mehrfachbeauftragung von insgesamt vier interdisziplinären Planungsteams als Generalplaner mit der Grundlagenermittlung und Vorplanung der neuen Carolabrücke gemeinsam mit gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner (Architektur), Jordi Keller Pellnitz Architekten (Städtebau) und Vössing Ingenieure (Verkehrsanlagen) von der Landeshauptstadt Dresden beauftragt.
GRASSL steht für schnelle Infrastrukturplanung
GRASSL hat ein tiefes Verständnis für lokale Infrastruktur und Stadtgeschichte, städtebauliche Entwicklung sowie viel Erfahrung mit erfolgreichen Fast-Track-Projekten – wie z.B. Rheinquerung Leverkusen (A1), Rheinquerung Duisburg-Neuenkamp (A40), Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid (A45) und Ringbahnbrücke Funkturm Berlin (A100). Die neue Carolabrücke wird über ihre reine Verkehrsfunktion hinaus zu einem wichtigen städtebaulichen und gesellschaftlichen Ort, der Fußgänger*innen, Radfahrenden und dem Straßenverkehr gleichermaßen Raum bietet. Neben der Steigerung von Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Altstadtanbindung soll das stadtbildprägende Bauwerk die Identität, das kulturelle Erbe und die Attraktivität Dresdens stärken. Auf diese Weise vereint die Brücke Mobilität, städtische Lebensqualität und urbanes Erleben auf besondere Weise.
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