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Omegabrücke

A Tale of Engineering and Collaboration

Die „Omegabrücke“ ist, bzw. war eine 1973 errichtete Spannbetonbrücke in Frankfurt-Griesheim. Diese bestand aus einer Hohlkörperplatte, in welcher spannungsrisskorrosionsgefährdeter Spannstahl verbaut wurde. Da diese Bauwerke unter gewissen Umständen und bei fehlender Robustheitsbewehrung schlagartig versagen können, wurde die Omegabrücke bereits seit mehreren Jahren von unserem Team untersucht.

Nachdem unsere Bauwerksprüfer*innen im Frühjahr neue Risse am Bauwerk detektiert haben, erfolgten umgehend weitere rechnerische Untersuchungen. Durch die Ergebnisse konnte als mögliche Ursache Spannungsrisskorrosion nicht ausgeschlossen werden. Vor Allem im Bereich über den Gleisen der DB AG und der Frankfurter S-Bahn war ein schlagartiges Versagen rechnerisch möglich.

Daraufhin beschlossen das Mobilitätsdezernat der Stadt Frankfurt und das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) am 08.09.2023 die umgehende Sperrung der Brücke für den Individualverkehr. Durch die DB AG wurden die darunter liegenden Bahngleise gesperrt. Erschwerend kam hinzu, dass die gesperrte Strecke der DB AG als Umleitungsstrecke für eine kurzfristig anstehende weitere Baumaßnahme des ASE erforderlich war.

Wir haben die Planung des nächsten Notabbruchs sofort übernommen. Durch das sehr gute Teamwork aller Beteiligten konnte die Abbruchfirma Max Wild bereits zwei Wochen nach der Sperrung, am 23.09. mit dem Abbruch des Brückenfeldes über der Bahn beginnen und schließlich am 28.09., nach nur drei Wochen Sperrung der Gleise, der Zugverkehr wieder ungestört aufgenommen werden.



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