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Rheinbrücke Leverkusen

Wettbewerbserfolg

Der Zustand der Rheinbrücke Leverkusen erfordert kurzfristig einen Ersatzneubau. Das bestehende Bauwerk soll unter Aufrechthaltung von sechs Fahrstreifen durch zwei neue parallele Rheinbrücken mit je fünf Fahrstreifen ersetzt werden. Gleichzeitig soll aber auch der Streckenabschnitt der Autobahn A1 von der Anschlussstelle Köln-Niehl bis zum Autobahnkreuz Leverkusen aufgrund der prognostizierten zukünftigen Verkehrsstärken auf acht durchgängige Fahrstreifen ausgebaut werden.

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen im Februar 2013 vier Planungsteams mit der Ausarbeitung einer Konzeptstudie für den Ausbau der Autobahn A1 beauftragt. Basierend auf der Wertung der Konzeptstudie und der Angebote haben GRASSL-Ingenieure am 15.10.2013 den Zuschlag für die Planung des Neubaus der Rheinbrücke und des 8-streifigen Ausbaus der Autobahn A1 erhalten. Als Wettbewerbs- und Zuschlagskriterien wurden neben der technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit die Wirtschaftlichkeit und Bauzeit der Gesamtmaßnahme, die Verkehrsführung und die Gestaltung der Rheinbrücken herangezogen. Auftraggeber ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Regionalniederlassung Rhein-Berg, Außenstelle Köln.

Der zu bearbeitende Abschnitt erstreckt sich auf den Bereich von der Anschlussstelle Köln-Niehl bis zum Autobahnkreuz Leverkusen-West einschließlich des Brückenbauwerkes der sogenannten "Hochstraße" im Zuge der Autobahn A1. Geprägt ist der Planungsraum neben der Bebauung im Bereich Köln-Merkenich wesentlich durch die Altlastenfläche Dhünnaue sowie dem Autobahnkreuz Leverkusen-West. Insbesondere die Altlastenfläche der Dhünnaue stellt dabei eine wesentliche Rahmenbedingung für die Ausarbeitung der Trasse und Bauvarianten dar.

In diesem Abschnitt der A1 werden insgesamt 11 Großbrücken inklusive der Rheinbrücken als Ersatzneubauten von GRASSL-Ingenieuren geplant. Hauptziel neben der Wirtschaftlichkeit der Gesamtmaßnahme ist es, den Verkehrswert des Autobahnabschnittes durch die neuen Brücken über den Rhein (bzw. eines Teilbauwerkes) in einem möglichst kurzen Zeitraum zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Der Planungsauftrag umfasst die Leistungen der Fachbereiche Objektplanung Verkehrsanlagen, Verkehrstechnik, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Aerodynamik, Baugrund und Umwelt.

Bild:
Ersatzneubau der Rheinbrücke Leverkusen – Bauwerksvarianten aus der Konzeptstudie
Ingenieurbüro GRASSL GmbH (Entwurfsverfasser)
Firmhofer + Günther Architekten (Präsentationspläne und Visualisierungen)

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