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UNTERES RHEINWERFT: ERSTES TEILSTÜCK DES GELÄNDERS

Komplette Montage wird bis Mitte Mai abgeschlossen

Die Montagearbeiten für das neue Geländer am Unteren Rheinwerft schreiten zügig voran. Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller stellte das erste fertige Teilstück am Montag, 2. April, vor.

"Wir haben unseren ersten Meilenstein erreicht. Das Geländer im Bereich der Gastronomie vor den Kasematten ist zum Beginn der Terrassensaison montiert. Die Tore fehlen noch, werden aber zeitnah eingebaut", so der Verkehrsdezernent.

Der Einbau der Tore sowie kleinere Restarbeiten, wie Reinigung oder Nachspannen der Seile, erfolgen im Anschluss ohne dass dabei Behinderungen im Flanierbereich zu erwarten sind.

Zur Verbesserung der Uferabsicherung wird zurzeit, wie vom Rat beschlossen, ein neues Seilgeländer als Absturzsicherung mit einer Mindesthöhe von 1,20 Meter zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke montiert. Die Gesamtkosten für das Geländer betragen 1.349.000 Euro. Es besteht aus zehn Edelstahlseilen mit einem Abstand von zehn Zentimetern. Oberer Abschluss ist ein Handlauf aus Edelstahl mit einem Durchmesser von etwa sechs Zentimetern. Er dient als Übersteigeschutz und ist nach innen zum Unteren Rheinwerft hin gebogen. Die neuen Pfosten erhalten als Korrosionsschutz eine Pulverbeschichtung und sind zwischen 50 und 80 Zentimeter tief im Untergrund verankert. Auch das alte so genannte Knieholmgeländer nördlich der Oberkasseler Brücke wird durch das neue hohe Seilgeländer ersetzt. Das vorhandene Füllstabgeländer im Bereich der Rheinkniebrücke erhält einen Handlauf als Aufsatz und wird dadurch auf die Höhe von 1,20 Meter gebracht. Damit wird eine Einheitlichkeit am gesamten Uferbereich erreicht.

Im Bereich des neuen Geländers werden auch die vorhandenen Tore erneuert. Es handelt sich dabei um 20 einflügelige Tore mit einer Breite von 1,20 Meter sowie um zwei zweiflügelige Tore, die jeweils 2,20 Meter breit sind. Im Bereich der Tore kann der Handlauf zum Öffnen heruntergeklappt werden. Die Tore lassen sich nur zur Landseite hin öffnen und müssen dann um 180 Grad aufgeschlagen und arretiert werden. Dadurch wird ein Hineinragen in den Verkehrsweg vermieden. Die Tore erhalten eine doppelte Schließung mittels Zylinderschloss sowie Dreikanthalbzylinder. Unbeabsichtigtes und unbefugtes Öffnen wird damit verhindert.

Die Montage des neuen Geländers wird in mehreren Teilabschnitten durchgeführt. Der erste Bauabschnitt umfasst einen etwa 400 Meter langes Stück vor der Treppe am Burgplatz und vor der Kasematten-Gastronomie. Nachdem nun dieses Teilstück aufgebaut ist, werden die Arbeiten in Richtung Süden und in Richtung Norden fortgeführt. Mitte Mai soll das neue Geländer mit einer Gesamtlänge von 1.063 Metern fertig sein. Davon erstrecken sich 850 Meter südlich und 213 Meter nördlich der Oberkasseler Brücke.

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