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  • GRASSL und die TU Braunschweig entwickeln eine Nachrechnungsrichtlinie für die HOCHBAHN.

Monitoring startet jetzt

Hamburg, Landungsbrücken U3

Monitoring historischer Stahlbauwerke in Hamburg gestartet.

Mit dem Start des Monitorings historischer Stahlbauwerke in Hamburg beginnt ein bedeutender Projektabschnitt zur systematischen Nachrechnung und datenbasierten Bewertung bestehender Brückenbauwerke. Das Vorhaben wird von GRASSL gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig umgesetzt und verfolgt das Ziel, reale Messdaten als belastbare Grundlage für die Beurteilung historischer Stahlkonstruktionen zu nutzen.
 
Ein erster Meilenstein wurde am historischen Stahlviadukt entlang der Landungsbrücken (U3) erreicht. Dort konnte das Monitoringsystem erfolgreich installiert werden. Das Bauwerk ist über 100 Jahre alt und Teil der hochfrequentierten Infrastruktur der HOCHBAHN. Mit der Inbetriebnahme des Systems beginnt die Untersuchung des ersten von insgesamt vier genieteten Stahlbauwerken, die im Rahmen des Projekts analysiert werden.
 
 
Die Arbeiten fanden unter besonderen Rahmenbedingungen statt. Während einer Betriebspause der HOCHBAHN im Mai wurden gezielte Probebelastungen durchgeführt. In diesem Zeitraum konnten reale Messdaten erfasst werden, die das tatsächliche Trag- und Verformungsverhalten des Bauwerks widerspiegeln. Diese Daten bilden nun die Grundlage für den nächsten Projektschritt: die Kalibrierung der Berechnungsmodelle.
 
 

Die Basis für alles, was folgt.

Mit der Kombination aus Monitoring und Probebelastungen entsteht eine verlässliche Datengrundlage für die weiteren Projektschritte. Reale Daten statt Annahmen – dieses Prinzip bildet den Kern des Vorhabens und bestimmt den weiteren Verlauf der Untersuchungen an den historischen Stahlbauwerken in Hamburg.