C³ Carbon Concrete Composite

Das Ingenieurbüro GRASSL ist Mitglied beim größten Bauforschungsprojekt Deutschlands

Das C³- Konsortium aus Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und Verbänden zählt 167 Partner (Stand Juli 2017). Das Innovationsnetzwerk verfolgt das Ziel, den neuen Baustoff Carbonbeton zu erforschen und in die Praxis einzuführen. Bis 2020 sollen in dem Projekt die Voraussetzungen geschaffen werden, um die völlig neue C³- Bauweise zu etablieren.

Die grundlegenden Ideen zu C³ wurden in Dresden geboren und basieren auf der Erforschung von Textilbeton. Das Projekt C³ setzt die erfolgreichen Forschungen fort und stößt in eine neue Dimension vor.

C³ ist eines von zehn im Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "Zwanzig20- Partnerschaft für Innovation" geförderten Projekten im Programm von "Unternehmen Region" (https://www.unternehmen-region.de/). Das BMBF stellt eine Fördersumme von 45 Millionen Euro bereit, ca. 23 Millionen Euro kommen als Eigenmittel der Unternehmen hinzu.

Mit dem Förderprogramm sollen die in den Neuen Ländern aufgebauten, herausragenden wissenschaftlichen, technologischen und unternehmerischen Kompetenzen zusammengeführt werden. Gerade im Bauwesen gestaltet sich die Einführung innovativer Ideen aufgrund normativer und baurechtlicher Beschränkungen oft schwierig und sehr zeitintensiv. Mit dem Programm bietet sich die Chance, vielversprechende Ideen aus Forschung und Industrie schneller umzusetzen und das unternehmerische Risiko zu mindern. Durch einen intensiven Technologietransfer kann so ein beschleunigter Übergang in die reale Baupraxis vollzogen werden.

Das C³-Projekt ist mehrfach ausgezeichnet: 2014 mit dem GreenTec Award, 2015 mit dem Deutschen Rohstoffeffizienzpreis sowie dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung, 2016 als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“.

Das Ingenieurbüro GRASSL ist Gründungsmitglied des "C³ - Carbon Concrete Composite e.V." und beteiligt sich als C³-Partner an den Verbundprojekten:

Basisvorhaben B3 Konstruktion, Bemessung, Prüfung
Das Teilvorhaben "Entwicklung von Bemessungskonzepten für Carbonbetonkonstruktionen" hat das Ziel Methoden zur Materialprüfung und Tragfähigkeitsbeurteilung von Bauteilen aus Carbonbeton zu entwickeln, sowie Anwendungsbereiche und Konstruktionsgrundsätze für das Bauen mit Carbonbeton abzuleiten. Dazu werden die wesentlichen Eigenschaften von Betonbauteilen mit textiler und FVK-Bewehrung unter Berücksichtigung der Bauteilanforderungen untersucht.

Mehr Informationen zum Basisvorhaben B3 finden Sie unter: (https://www.bauen-neu-denken.de/vorhaben/b3-konstruktion-bemessung-pruefung/)

Verbundvorhaben V2.7 „Erstellung von Gesamtkonzepten für die nachträgliche Bauteilverstärkung mit Carbonbeton“
Mit dem Teilvorhaben „Statisch-konstruktive Verstärkung von Verstärkungsmaßnahmen aus Carbonbeton für Massivbrücken“ soll der Einsatz von Carbonbeton zur nachträglichen Verstärkung im Brückenbau untersucht und ein Konzept für mögliche Anwendungen entwickelt werden. Als Grundlage dienen eine systematische Erfassung von typischen Defiziten des Brückenbestandes sowie die Zusammenstellung des vorhandenen Wissenstandes zu textiler und FVK-Bewehrungen. Ziel ist die Entwicklung von Bemessungs- und Ausführungsrichtlinien mit denen eine sichere und wirtschaftliche Verstärkung von Massivbrücken ermöglicht wird.

Mehr Informationen zum Verbundvorhaben V2.7 finden Sie unter: (https://www.bauen-neu-denken.de/vorhaben/v2-7-erstellung-von-gesamtkonzepten-fuer-die-nachtraegliche-bauteilverstaerkung-mit-carbonbeton/).

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Eric Mündecke
Ingenieurbüro Grassl GmbH
Hertzstr. 20
13158 Berlin
Tel. +49 (0)30 / 91 69 50-0
Fax +49 (0)30 / 91 69 50-11
E-Mail berlin(at)grassl-ing.de