Erweiterung Rüschhalbinsel, Verlängerung der Airbus Start- und Landebahn um 309,00 m in Richtung Norden, Teilerneuerung, Hamburg

Fertigstellung

2005

Auftraggeber

ReGe Hamburg, Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH

Maßnahme

Teilerneuerung

Bauherr

Airbus Deutschland GmbH

Bauwerksart

Großprojekt

Standort

Hamburg

Bauwerksname

Rüschhalbinsel, Airbus Start- und Landebahn Richtung Norden

Beschreibung

Die Baumaßnahme umfasst Einfassung, Aufschüttung und Hochwasserschutz der Landebahnhalbinsel für die Verlängerung der Start- und Landebahn, sowie die Baggerung der neuen Zufahrt zum bestehenden Rüschkanal einschl. aller Uferbauwerke u. der Ausrüstung eines zusätzlichen Vorhafenbeckens.

Die Verlängerung der Landebahn um 309,00 m erfolgt nach Nordosten in Richtung Elbe. Die dadurch in ihrer Geometrie bestimmte Landebahnhalbinsel erstreckt sich über die bestehende Zufahrt zum Rüschhafen, die dahinter liegende Spitze der Rüschhalbinsel und noch ca. 125,00 m weiter in die Elbe hinein. Die Halbinsel ist bis auf ein Basisniveau von NN+5,5 m aufgehöht. Der Geländesprung von der Landebahninsel zu Elbsohle und zum Rüschhafen ist durch Uferkonstruktionen abgefangen. Die neu entstandene Landfläche ist durch eine HWS-Anlage eingefasst.

Es wurde eine neue Einfahrt zum Rüschhafen hergestellt, die Zufahrt zum Vorhafen für Liegeplätze erweitert und eine neue Slipbahn eingerichtet. Zum weiteren Ausbau gehört auch der Straßenausbau sowie die Herstellung des Deichverteidigungsweges in Asphaltbauweise.

Anfallende Nassbaggerarbeiten: 300.000,00 m³
Gründungen: Die südöstliche Ufereinfassung des Vorhafens besteht aus einer über Rüttel-Injektionspfähle rückverankerten Spundwand mit Stahlbetonholm.

Die Uferwände der Landebahnhalbinsel sind als gemischte Tragrohrwand hergestellt. Die Tragrohre sind über Klappanker rückverankert.

Baustoff

Stahl, Stahlbeton

Leistungen: Überwachung / Betreuung

örtl. Bauüberwachung