A59-Ausbau Duisburg: Start des Brückenneubaus und Ausbau bis Marzloh
Wege bereiten
Der 6-streifige Ausbau der A59 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh und dem Autobahnkreuz Duisburg stärkt eine der wichtigsten und hochbelasteten Nord-Süd-Achsen im westlichen Ruhrgebiet. Auf rund 6,8 Kilometern wird die Verkehrsanlage leistungsfähiger ausgebaut, um bestehende Kapazitätsengpässe und Staus zu reduzieren. Durch die Anpassung von Autobahnkreuzen und Anschlussstellen werden Verkehrsströme neu geordnet und verlässliche Verbindungen zwischen Stadt, Region und Wirtschaftsraum geschaffen.
Menschen verbinden
Mit dem frühzeitigen Ersatzneubau der Berliner Brücke und weiterer Bauwerke am Ende ihrer Lebensdauer wird die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmenden langfristig gesichert. Der Ausbau schafft eine belastbare und zukunftsfähige Infrastruktur für Berufsverkehr, Logistik und Freizeit – bei durchgängiger Aufrechterhaltung aller wesentlichen Verkehrsbeziehungen während der Bauzeit. So werden Wege effizienter gestaltet und Menschen sowie Lebensräume besser miteinander verbunden.
Baukultur schaffen
Der hohe Brückenanteil prägt das Projekt und stellt besondere Anforderungen an Planung, Gestaltung und Bau unter laufendem Verkehr. Funktionalität, Sicherheit und Dauerhaftigkeit werden dabei mit einem verantwortungsvollen Umgang mit dem urbanen Raum verknüpft. Der Ausbau der A59 leistet so einen Beitrag zu einer modernen Baukultur, die Infrastruktur als selbstverständlichen Teil der Stadt begreift.
Fertigstellung
in Ausführung
Maßnahme
Ersatzneubau
Auftraggeber
HOCHTIEF Construction AG
Bauherr
Die Autobahn GmbH des Bundes
Standort
Duisburg
Bauwerksart
Straßenbrücke
Bauweise
Hilfsjoche, Einheben/Fertigteilmontage
Baustoff Überbau
Beton-Fertigteile, Stahl, Stahlbeton, Stahlverbund
Gesamtlänge
1.571,00 m
Tragwerksart
Hohlkastenbrücke
Stützweiten
max. 136m
Konstruktionshöhe
4,55 - 8,05 m
Konstruktionsbreite
31,10 m
Leistungen Grassl
Anwendung der BIM-Methode, Objektplanung, Tragwerksplanung
Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Anwendung der BIM-Methode
Leistung in Ingenieurgemeinschaft