Bahnparallele Greifswald, Gesamtmaßnahme

In jeder Hinsicht neu

Menschen verbinden

Die Hansestadt Greifswald schafft mit der Bahnparallele eine vollständig neue moderne Verkehrsstruktur. Hauptverkehrsstraße und Eisenbahn verlaufen nebeneinander, die Stadt wird vom Autoverkehr entlastet, neue Brücken ermöglichen ein Queren der Eisenbahnstrecke ohne Wartezeiten, Radfahrer und Fußgänger bekommen eigene Wege.

Wege bereiten

Zu berücksichtigen   ist einiges - vom freizuhaltenden Weg für Krankenwagen zur Kinderklinik über Sperrpausen der Eisenbahn bis zur Gestaltung der Trogwände. Neben Funktionalität, Übersichtlichkeit und Gestaltung sind Wirtschaftlichkeit sowie Zwänge und Möglichkeiten der Bauausführung wesentliche Randbedingungen der Planung. Fußgängerbücken, Bahnsteige, Straßen- und Eisenbahnbrücken werden von der Vorplanung bis zur Bauüberwachung begleitet.

Baukultur schaffen

Manches zurückhaltend, manches dominant, aber alles im Einklang. Es entsteht eine Familie von Bauwerken. Besonders der schräggestellte Bogen über der Fußgängerbücke verkörpert viel: Tragfunktion, Tor zur Stadt. Obendrein lässt sich oben Radfahren, unten spazieren. Und beim Blick zum Dom wird der Bogen sprichwörtlich zum Rahmen , der die Verbindung von Gegenwart zu Stadtgeschichte spannt.

Fertigstellung

2011

Auftraggeber

Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Standort

Greifswald

Maßnahme

Neubau

Beschreibung

Neubau der Bahnparallele Greifswald mit den folgenden Bauwerken: Fußgängertunnel, Eisenbahnüberführung km 209,533, Trogbauwerk Fleischerwiese, Fußgängerüberführung Fleischerwiese

Leistungen

Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation, örtliche Bauüberwachung,
Fertigungs- und Güteüberwachung der Schweißarbeiten im Werk und auf der Baustelle, Visualisierung, Bauwerksprüfung nach DIN 1076