Nikolaisperrwerk

Insgeheim auf Nummer Sicher

Menschen verbinden

Sperrwerke und Schleusen übernehmen eine wichtige Schutzfunktion für die Menschen einer Stadt am Wasser. In der Freien und Hansestadt Hamburg trennen sie die City von den Wassermassen der Elbe. Im Falle einer Sturmflut sind funktionsfähige Anlagen Bollwerke gegen Naturgewalten. Die gute Einbindung in das städtebauliche Umfeld ist dabei keine kleine Herausforderung. Im Idealfall gelingt beides: Schutz und Schauplatz!

Wege bereiten

Das Nikolaisperrwerk stellt den Wasserstand in den Kanälen der Innenstadt sicher. Immer höhere Elb-Wasserstände erfordern fortwährende Überprüfung, Nachbesserung und Ertüchtigung der Schutzbauwerke. Detaillösungen, die hohe Herstellungsgenauigkeiten des Maschinenbaus voraussetzen, sind gefragt – eine Spezialität von GRASSL. Antriebe, Stahltore und Drempel werden vollständig erneuert. Durch die mittige Anordnung der Antriebe können asymmetrische Beanspruchungen der Stahlbauteile vermieden werden. Und der Erhalt der massiven Bausubstanz gelingt obendrein.

Baukultur schaffen

Das Nikolaisperrwerk bietet nicht nur interessante Aussichten auf die historische Speicherstadt. Als Teil der Uferanlage des Zollkanals lädt es darüber hinaus zum Verweilen ein. Die unter den Sitzplätzen liegende Technik verrichtet zuverlässig, redundant und dauerhaft ihren Dienst: Logenplatz? Aber sicher!

Fertigstellung

2021

Auftraggeber

Freie und Hansestadt Hamburg

Bauwerksart

konstruktiver Wasserbau

Standort

Hamburg

Maßnahme

Instandsetzung

Baustoff

Stahl, Stahlbeton

Beschreibung

Das Bauwerk sperrt im Hochwasserfall das Nikolaifleet vom Hamburger Binnenhafen ab. Die Konstruktion besteht aus einem einseitig angetriebenen Klapptor. Zur Redundanz ist das Klapptor doppelt ausgeführt.

Leistungen

Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Objektbezogene Schadensanalyse, Bauwerksinspektion nach VV WSV 2101

Aktuelle Meldungen zum Projekt

Nikolaifleet für den Schiffsverkehr freigegeben …