Verlängerung der U2 in den Bf. Bad Homburg

Lückenschluss zwischen Gonzenheim und Bahnhof Bad Homburg

Wege bereiten

Die Verlängerung der U2 stellt den bei der Bevölkerung lang ersehnten “Lückenschluss” der U-Bahnlinie von Gonzenheim bis zum Bahnhof Bad Homburg dar. Zunächst führt die insgesamt ca. 1,6 km lange Neubaustrecke für insgesamt 355 Meter unterirdisch durch einen Tunnel, bevor sie auf einer eigenen Trasse parallel der bestehenden DB-Gleise zum Bahnhof Bad Homburg verläuft. Oberirdisch wird die neue Trasse mithilfe von Brücken und Stützwänden realisiert.

Menschen verbinden

Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, die nördliche Metropolregion Rhein-Main stärker mit dem öffentlichen Nahverkehr zu verbinden. Die neue U2-Strecke sorgt damit für direkte, schnelle und verlässliche Verbindungen zwischen Stadtteilen und Regionen. Fahrgäste können künftig am Bahnhof Bad Homburg direkt von der S-Bahn in die U-Bahn umsteigen.
Neue Haltestellen, angepasste Gleisanlagen und die modernisierte Infrastruktur bringen Menschen zusammen, entlasten den Straßenverkehr und machen den öffentlichen Nahverkehr attraktiver und barrierefrei.

Baukultur schaffen

Die U2-Verlängerung prägt das Stadtbild und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Offene Bauweise und langlebige Materialien wie Beton, Stahl und Spannbeton schaffen echte Bauwerke. Dabei wird Wert auf nachhaltige, durchdachte Konstruktionen gelegt, die Qualität, Sicherheit und Ästhetik verbinden – ein Beitrag für eine moderne, lebenswerte Stadt.

Fertigstellung

in Ausführung

Maßnahme

Neubau

Auftraggeber

Stadtbahngesellschaft Bad Homburg mbH

Beschreibung

Geschlossener Tunnel in offener Bauweise, teilweise Bohrpfahl-Deckelbauweise, 3 Brücken, Stützwände, Bachtunnel, Feste Fahrbahn, Rückhaltebecken

Standort

Bad Homburg

Bauwerksart

U-Bahntunnel

Bauweise

Deckelbauweise, offene Bauweise

Gesamtlänge

1.650,00 m

Konstruktionsbreite

28,00 m

Baustoff

Beton, Beton-Fertigteile, Mauerwerk, Spannbeton, Spritzbeton, Stahl, Stahlbeton, Stahlverbund

Leistungen Grassl

Anwendung der BIM-Methode, Bauüberwachung, Beratung des Bauherrn bei der Ausführung, Machbarkeitsstudie, Objektplanung, Projektsteuerung, Tragwerksplanung, Visualisierung, Wirtschaftlichkeitsberechnung

Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, örtliche Bauüberwachung, Beratung des Bauherrn bei der Ausführung, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Machbarkeitsstudie, Visualisierung, Projektsteuerung, Anwendung der BIM-Methode
Sperrpausen, Lebenszyklus, Baustellenverordnung, bauzeitliche Verkehrsführung, Prüfkatalog, Brandberechnung