Die Antwort lautet Transformation!
Menschen verbinden
Die Einbettung der neuen Brücke in den Hamburger Hafen, in das Umfeld, ist vorgegeben, aber die Auseinandersetzung mit dem Gesamtentwurf wird über die zukünftige Signet-Wirkung für die Stadt Hamburg entscheiden. Mit ihrer neuen Lage und Größe rückt die zukünftige Brücke näher an die Stadt und ihre Menschen. Die neue Köhlbrandbrücke erhebt sich wieder über den Horizont, wird sichtbarer. Es ist die Wiederherstellung jenes Zustands kurz nach der Fertigstellung der heutigen Brücke, als sie ihre Umgebung überragte.
Wege bereiten
Der Brückenzug am Köhlbrand besteht aus der Strombrücke und den Rampen. Drei in ihrer Funktion gleichen, aber in der Aufgabenstellung sehr unterschiedlichen Bauwerken. Während die aktuelle Lösung in diese drei Teile „zerfällt“, wird der neue Ansatz die Durchgängigkeit des Brückenzugs als Einheit schaffen. Die weitergedachte Köhlbrandbrücke ist, neben den geschilderten städtebaulichen und gestalterischen Aspekten, auch in technischer Hinsicht eine Weiterentwicklung und das Ergebnis einer intensiven Überprüfung sämtlicher Bauwerksteile im Hinblick auf ihre statisch-konstruktive Aufgaben und ihre Materialität.
Baukultur schaffen
Die harmonische Proportion der bestehenden Köhlbrandbrücke wird mit dem neuen Entwurf aufgegriffen und weiterentwickelt, in dem es eine „Skalierung“ erfährt: größere Höhe, längere Haupt- und Nebenspannweiten, proportional vergrößerte Spannweiten im Vorland. Möglichst schlanke Baukörper, insbesondere der Vorlandstützen, nehmen der Größe ihre Masse. Mit der Skalierung wächst auch die Transparenz. Von weitem werden die filigranen Vorlandstützen wie eine zarte Schraffur des Horizonts wahrgenommen. Der Überbau schwebt über der verspielten Silhouette der Hafenkräne - eine echte Skyline.
Fertigstellung
in Ausführung
Maßnahme
Ersatzneubau
Auftraggeber
Hamburg Port Authority AöR, vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Beschreibung
Die bestehende Köhlbrandbrücke ist ein technisches Meisterwerk ihrer Zeit. Das damals mit großem Sachverstand und Können entwickelte Tragsystem, mit seinen markanten Pylonen, wurde sorgfältig und mit Bedacht materialisiert. Der Entwurf des Ersatzneubaus erforderte eine intensive Auseinandersetzung mit der Umgebung und insbesondere mit dem bestehenden ikonischen Bauwerk, das es ganzheitlich gedacht zu ersetzen gilt. Die weitergedachte neue Köhlbrandbrücke ist daher, neben den städtebaulichen und gestalterischen Aspekten, auch in technischer Hinsicht eine Weiterentwicklung und das Ergebnis einer intensiven Überprüfung sämtlicher Bauwerksteile in Hinblick auf ihre statisch-konstruktive Aufgaben und ihre Materialität. Eine neue Hamburger Ikone – nordisch klar, zurückhaltend elegant, technisch brillant und voller Zukunft!
Standort
Hamburg
Leistungen Grassl
Objektplanung, Tragwerksplanung, Wettbewerb
Grundlagenermittlung, Vorplanung
Leistung in Ingenieurgemeinschaft
Aktuelle Meldungen zum Projekt
Neue Köhlbrandbrücke Hamburg
GRASSL erhält den Zuschlag für die Planung
Die Zukunft der Köhlbrandquerung ist entschieden: Die Ingenieurgemeinschaft IG-KBB, bestehend aus GRASSL, schlaich bergermann partner, WTM Engineers, gmp Architekten sowie PPL, wurde mit der Planung der neuen Köhlbrandbrücke in Hamburg beauftragt.
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