Uferwand (Südseite) am Eilbekkanal, Ersatzneubau, Hamburg

Fertigstellung

2012

Auftraggeber

Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG)

Maßnahme

Ersatzneubau

Bauwerksart

konstruktiver Wasserbau

Standort

Hamburg

Bauwerksname

Uferwand (Südseite) am Eilbekkanal

Beschreibung

Es handelt sich um einen 510 m langen Teilabschnitt der südlichen Uferwand, die um 1900 in Hamburg-Eilbek zwischen der Richardstraßenbrücke und der Wartenaubrücke erbaut wurde. Die neue Uferwand wurde als eine rückverankerte Spundwand mit einem verkleideten Stahlbetonholm erbaut.

Die Spundwände (Z-Profile) sind aufgrund der naheliegenden Bebauung durch Einpressen (mit Einbringhilfe) erschütterungsfrei mit gestaffelten Absetztiefen hergestellt worden.
Die Rückverankerung der Uferwand erfolgt über unter 45° geneigte Mikropfähle, die mit einem Pfahlabstand von ca. 4 m (Regelbereich) und ca. 2 m (Brückenbereich) im Stahlbetonholm verankert sind.
Die Verbindung der Zugpfähle mit der Spundwand erfolgt über den Stahlbetonholm. Die Ansichtsfläche der Uferwand, die durch eine alle 25 m angeordnete Raum- bzw. Blockfuge unterbrochen ist, wurde mit einem Verblendmauerwerk auf einer sichtbaren Stahlbetonkonsole hergestellt. Den oberen Abschluss bildet ein Abdeckstein aus Beton. Weiterhin wurden im Abstand von ca. 50 m sind Steigeleiter mit Haltebügel sowie jeweils ein Schutenhalter angeordnet.

Leistungen: Planung

Vorplanung

Entwurfsplanung

Genehmigungsplanung

Ausführungsplanung

Vorbereitung der Vergabe

Mitwirkung bei der Vergabe

Ausführungsberechnung

Ausführungszeichnung

Leistungen: Überwachung / Betreuung

Technische Prüfung